Karate-in-Leonberg (Albrecht Pflueger) Willkommen!


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Vereinsnachrichten

TSG Leonberg 1849 e.V.

Oktober 2011

In dieser Ausgabe wollen wir unsere Mittelstufe vorstellen

Mittelstufe 6. - 4. Kyu (Grün und Blauer Gürtel)

Die Grundtechniken, die jetzt häufig in Kombinationen gezeigt werden, sollen sich von der Grundform zur Feinform entwickeln.
Bei der Ausführung der Kombinationen ist wichtig, dass sich die Qualität der Einzeltechnik nicht verschlechtern darf. Besonderer Wert wird auf folgende Merkmale gelegt: Bewegungsrhythmus, bewusster Hüfteinsatz, Standfestigkeit, Atemtechnik und Kime (Brennpunkt der körperlichen und geistigen Kraft in der Technik).
Im Kumite, und im Kumite aus Kamae müssen sich die technischen Fertigkeiten in Bewegungsvielfalt, Kampfgeist und Kontrolle ausdrücken. Der Respekt vor der Gesundheit des Partners ist einer der Eckpfeiler des fortgeschrittenen Karatekas!
In der Kata soll sich das fortgeschrittene Können des Schülers sowohl im Verständnis ( BUNKAI ) als auch in der Flüssigkeit ( Rhythmus ) des Vortragens zeigen. Alle bis zu der jeweiligen Graduierung erlernten Kata gehören mit zum Stoff.


"Das höchste Ziel im Karate-Do ist nicht der Sieg oder die Niederlage, sondern die Perfektion des menschlichen Charakters"
Gichin Funakoshi*


Wir trainieren nicht für den Trainer, den Prüfer, die Eltern oder Freunde. Es geht nicht darum jemandem zu beweisen wie "viel" man gelernt hat, auch wenn es für die Prüfung erst mal so scheint. Im Budo (Oberbegriff für Kampfkünste) geht es darum an sich selbst zu arbeiten; den Weg zu gehen, für den man sich entschieden hat und nicht halbherzig mitzulaufen, nur um sagen zu können man war dabei. Karate-Do ist ein Lebensweg, der sich mit der Zeit immer wieder wandelt. Deshalb muß sich auch das eigene Karate mit der Zeit verändern. Die Art, wie wir in der Jugend trainiert haben, ist im Alter meist so nicht mehr zu gebrauchen z.B. Jodan Fußtritte (obere Stufe Kopf und Hals). Das ist aber nicht negativ zu sehen sondern eigentlich etwas wunderbares, da man so nicht mit der Zeit stehen bleibt. Man kann ständig an sich arbeiten und das Karate an die eigenen Fähigkeiten und Begrenztheiten anpassen. Dieses Prinzip gilt schließlich auch für die Prüfungen. Deshalb sind bei höheren Gürtelprüfungen die Abwehr- und Angriffstechniken freier. Jeder muß selbst die für sich optimale Verteidigung erlernen und anwenden können. Und das soll der Prüfling auch mit entsprechender Durchsetzungskraft in Kihon (Grundschule), Kata (Kampf gegen imaginäre Gegner) und Kumite (Kampfübungen mit Partner) zeigen können. Daraus folgt schließlich, dass nicht alle EIN Karate trainieren, sondern jeder sein "eigenes" Karate erlernt - und dies ist auch der richtige Weg.

Betrachtet man die Frage nach den Wartezeiten zwischen den einzelnen Gürtelprüfungen, so scheint diese leicht beantwortbar zu sein. Ein Blick in die jeweilige Prüfungsordnung offenbart uns Zeiten von einigen Monaten bzw. Jahren für höhere Gürtelstufen. Allerdings ist nicht ersichtlich warum eigentlich von Wartezeiten gesprochen wird. Auf was warten wir da eigentlich? Ist Warten ein effizientes Mittel zur Erweiterung unserer Fähigkeiten? Leider gibt es ab und zu einige Personen, die dies zu wörtlich genommen haben und zwischen den Prüfungen mehr gewartet als trainiert haben. Im Grunde genommen wird aber erwartet, dass der Schüler sein Wissen und Können durch regelmäßiges Training steigert und bei seiner nächsten Prüfung dieses auch zeigen kann. Deshalb wären Begriffe wie "notwendige Vorbereitungszeit" sicherlich passender.


*Gichin Funakoshi (* 1868; † 1957) ist der Begründer des modernen Karate-Do. Aufgewachsen in Okinawa, gründete er das heute bekannte Karate im Shotokan-Stil und brachte die bis dahin im Geheimen trainierte Kampfkunst zu Beginn des 20.Jahrhunderts an die Öffentlichkeit. Dabei betrachtete er Karate nicht nur als Selbstverteidigungsmittel, sondern vielmehr auch als Werkzeug, um Körper und Charakter zu vervollkommenen.


Die Mittelstufe kann je nach Leistungsstand immer dienstags (Mörikeschule) und freitags (Spitalschule) von 19 bis 20 Uhr, bei Sensei Harald Schach (4.DAN) oder von 20 bis 21 Uhr 30 bei Sensei Albrecht Pflüger (8.DAN) trainieren.
Donnerstags (August-Lämmle-Schule) haben wir von 20 - 21 Uhr 30 die Möglichkeit bei Angelika Nauck (3.DAN) uns auf die nächste Prüfung vorzubereiten oder Zeit um unser Karate zu verbessern.

Vorschau 1

Auch dieses Jahr findet vom 16.-18.12. der Weihnachstlehrgang von und mit Wolfgang Hagge in Neumünster/Holstein statt, meldet Euch rechtzeitig bei Angelika um bei Ausreichender Anzahl von Teilnehmern wieder einen Reisebus zu chartern!

Ausschreibung www.karate-in-leonberg.de/ausschreibung
unter dieser Adresse findet Ihr weitere interessante Lehrgänge die es sich immer lohnt zu Besuchen, bei Interesse wendet Ihr Euch Bitte an Angelika.

Jörg Sprenger


P.S. ein interessanter Lehrgang fand am 24.09.11 in Nürnberg mit Wolfgang Hagge und Albrecht Pflüger statt, bei dem die traditionelle Form des Koshinkan vorgestellt wurde. Eine Überraschung der besonderen Art fand durch das Erscheinen von unserem "Franken-Dekoltée" statt, welche ganz herzlich die alten Haudegen Grüßen lässt die immer ein fester Bestandteil von unseren Lehrgängen waren.


Juli 2011

Albrecht Pflüger besteht Prüfung zum 8. DAN

Am Nachmittag des 26. Mai 2011 trafen sich in den Räumen des Budo-Sport-Centers Oberhausen e.V. fünf Karateka. Dies ist auf den ersten Blick nichts Besonderes, doch blicken diese Fünf auf insgesamt 357 Lebensjahre, 235 Jahre Karateerfahrung und 40 DAN-Grade zurück.

Grund dieses seltenen Ereignisses war die Prüfung von Albrecht Pflüger (TSG-Leonberg) und Hans Wecks (BSC Oberhausen) zum 8.DAN Karate. Diese Graduierung erreichen nur wenige Karateka weltweit! Voraussetzung ist unter anderem eine mehr als 40-jährige Karatepraxis.

Albrecht Pflüger bestand 1965 seine erste Schwarzgurtprüfung bei japanischen Meistern und schrieb in der Folgezeit maßgebliche Karate-Lehrbücher. Er gilt deshalb als einer der wichtigsten Karate-Pioniere im deutschsprachigen Raum.

Nach drei Stunden intensiver Prüfung in Theorie und Praxis durch Rob Zwartjes (Amsterdam, 9.DAN), Fritz Nöpel (Kamen, 9.DAN) und Shuzo Imai (Düsseldorf, 8.DAN) waren aus den 40 versammelten DAN-Graden 42 geworden.

Albrecht Pflüger und Hans Wecks gehören ab sofort zu den acht höchstgraduierten Karateka des Deutschen Karate Verbandes.

Herzlichen Glückwunsch!




In dieser Ausgabe wollen wir unsere Unterstufe vorstellen.

Unterstufe 9. - 7. Kyu (Weiß, Gelb und Orangener Gürtel)

In der Unterstufe erlernt der Karateka die Grundform der einzelnen Techniken. Den
Abschluss dieser Stufe bildet der 7.Kyu (Orangener Gürtel), der den Übergang zur Mittelstufe vorbereiten soll.
Lehrer und Schüler achten vor allem auf sichere Stände, korrekte Techniken und
Ausholbewegungen. Die aufrechte Haltung des Oberkörpers ist ein wichtiges Merkmal. Die Schüler zum 7. Kyu müssen bereits gute Ansätze von innerer und äußerer Spannung zeigen.
Im Kumite (Kampfübungen mit Partner) ist die kontrollierte Ausführung der Techniken und die richtige Distanz beider Partner besonders zu beachten.
In der Kata sind sowohl korrekte Abläufe, die beim 7. Kyu bereits Rhythmus erkennen lassen, als auch ein Verständnis der Hintergründe der Techniken in der Kata gefordert.
Die Selbstverteidigung ist ein natürlicher Bestandteil des Karate. Das Erlernen der Sportart soll den Karateka zur Selbstbehauptung und zur Selbstverteidigung befähigen.



Sensei Harald Schach 4.DAN, trainiert mit der Unterstufe immer Dienstags (Mörikeschule) und Freitags (Spitalschule) von 19 bis 20 Uhr.
Kommen Sie unverbindlich bei einem Training vorbei und informieren Sie sich wie Sensei Harald Schach den Weg des Karate DO vermittelt.
Weitere Informationen unter www.karate-in-leonberg.de


Jörg Sprenger

Februar 2011

60 Jahre und (k)ein bisschen Weise??


Im November 2010 war es soweit: am 05.11.2010 feierte Sensei Harald seinen 60. Geburtstag, genauso wie er es sich gewünscht und wie Gabi, seine Frau, es befürchtet hat! Nach einem vorzüglichen Mahl stellte Gabi auf originelle Weise die geladenen Gäste einander vor, wobei sich jeder in seiner charaktervollen Darstellung wieder erkannte. Bei dieser Rede kamen auch Gabis Befürchtungen zu Tage, die kurz danach in einer unübertroffenen Darbietung gezeigt wurde. Hier sollten wir uns bei einem ehemaligen Karateka, Klaus Lander, bedanken, der uns für
schweißtreibende Proben und das Einfangen unendlicher Phantasien seinen doch durchaus seriösen Salon überlassen hat. Eine Beschreibung dieser Show muss, mit Respekt auf die Ehre, entfallen. Aber wir wurden Gabi´s Befürchtungen gerecht! Anschließend spielte die Band von Haralds Junior so fetzige Musik, das sich bald keiner mehr auf seinem Stuhl aufhielt. Bereichert wurde die Band durch Musikeinlagen von Haralds "alten Herren" aus seiner ersten Band. Wahnsinn was die noch drauf haben! So wurde bis in die Morgenstunden das Tanzbein geschwungen und eine geniale Geburtstagsparty ging viel zu schnell zu Ende.

Sensei Harald Schach

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